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Wir sind Dorfinstallateur*in

Aus Dorfinstallateur wurde Dorfinstallateur*in

Mit einer besonderen Aktion haben wir 2019 darauf aufmerksam gemacht, dass Frauen im Handwerk oftmals benachteiligt werden. Aus dem männlichen „Dorfinstallateur” wurde „Dorfinstallateur*in”, um die Gender-Thematik ins männerdominierte Handwerk zu tragen und eine wichtige Diskussion im eigenen Unternehmen zu beginnen.

Zum Videostatement

 

Sprache schafft Realität. Wenn sprachliche Gepflogenheiten den größten Teil einer Gesellschaft ausklammern, ist es dringend an der Zeit, diesen Umstand ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Denn ganz unbewusst wird vom Handwerker und Maurer oder von Krankenschwestern oder Stewardessen gesprochen. Und genauso unbewusst wird das andere Geschlecht ausgegrenzt, das sich bei der Berufswahl dann oft an die überlieferten Rollenklischees hält.

Das Handwerk, vor allem Bau-Berufe, ist seit jeher eine Männerdomäne. Der Anteil der Frauen, die sich für einen Beruf im Handwerk entscheiden, steigt glücklicherweise, trotzdem sind Frauen in Handwerk-Teams eine Seltenheit. Und so spiegelt die Sprache die geringe Sichtbarkeit wider, indem die weibliche Version der Berufsbezeichnung aus dem Sprachgebrauch verschwindet.

Samuel Feuerstein
Um zu zeigen, wie wichtig uns dieses Thema ist, haben wir uns an den Firmennamen gewagt. Dorfinstallateur wurde für ein Jahr in Dorfinstallateur*in umbenannt. Sowohl Webauftritt als auch Kommunikationsmittel trugen dabei die neue Endung mit dem Genderstern.

Auch wenn wir wieder zum ursprünglichen Markennamen zurückkehren, wird sich unser Unternehmen nachhaltig ändern, um Frauen und Diversität im Handwerk zu stärken.
Samuel Feuerstein, Geschäftsführer

Dorfinstallateurinnen in allen Bereichen

Gern gmacht! Guat gmacht! Nicht nur vor Ort bei unserer Kundschaft, nicht nur in der Werkstatt, nicht nur im Büro. Dorfinstallateurinnen sind Meisterinnen in allen Bereichen:

Amelie Vierhauser

Lehrling in der Installations- und Gebäudetechnik

Amelie steht schon von Anfang an hinter ihrer (und unserer) Überzeugung, dass die Mädels die Aufgaben der Installations- und Gebäudetechnik ebenso gut meistern wie die Jungs. Und da behält sie vollkommen recht. Nachdem sie sich als Hotel- und Gastgewerbe-Assistentin versucht hat, hebt Amelie nun mit ihrem Humor die Stimmung im Team – gut für die Mitarbeiter*innen, gut für’s Unternehmen! Ihr Rat ist genauso einfach wie wirkungsvoll: „Frau muss sich nicht immer alles gefallen lassen!” Diesen Tipp beherzigen nicht nur ihre jungen Kolleginnen regelmäßig, sondern vor allem sie selbst. Wir sind sehr froh, dass Amelie ihren Spirit an alle Dorfinstallateur*innen weitergibt.

lehre nikita muhr installateur

Nikita Muhr

Lehrling in der Installations- und Gebäudetechnik

Nikita ist seit 1. September 2019 bei uns und hat sich sehr schnell ins Team eingefunden. Woran das liegt? Vermutlich daran, dass sie technisch begabt ist, eine offene Art hat und Montag früh schon gut drauf ist. Dass der Anteil der Installateurinnen noch gering ist, stört Nikita nicht. Sie arbeitet gerne in einem männlichen Umfeld. Wir freuen uns, eine weitere Dorfinstallateurin ausbilden zu dürfen.

fuhrmann rebecca wolfurt

Rebecca Fuhrmann

Backoffice

Rebecca nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt, was Sache ist. Und das im besten Sinne. Denn so gelingt es ihr, alle Angelegenheiten verbindlich und unkompliziert zu regeln. Bei uns hat ihr das den Ruf einer echten Powerfrau eingebracht. Auch ein anderer ehrwürdiger Titel hallt ab und zu durch das Büro. Nämlich der, der einem verliehen wird, wenn man immer für andere da ist – wenn man sich liebevoll um die Angelegenheiten seiner Schützlinge kümmert. Und wenn klar ist, dass das, was man sagt, Gesetz ist: Mutti.

Fabienne Wolf Dorfinstallateurin

Fabienne Wolf

Lehrling in der Installations- und Gebäudetechnik

Fabienne ist seit September 2019 bei uns und behauptet sich nicht zum ersten Mal in einem überwiegend männlichen Umfeld. Während sich andere in der Freizeit entspannen, geht bei ihr die Action erst richtig los, denn Fabienne ist Feuerwehrfrau. Auch die Feuerwehr ist in vielen Köpfen als Männeraufgabe abgespeichert. Bei Übungen, Lehrgängen und Einsätzen stellt Fabienne regelmäßig unter Beweis, dass auch diese Geschlechtszuweisung veraltet und unsinnig ist. Wir sind sehr stolz, eine echte Feuerwehrfrau zur Installations- und Gebäudetechnikerin ausbilden zu dürfen und verschaffen ihr alle Freiheiten, damit sie Menschen in Gefahrensituationen zur Hilfe eilen kann.

Larissa Franz

Larissa Franz

Buchhaltung

Auch wenn Larissa sich selbst als Partytiger bezeichnet, kennen wir sie auch als Bürohengstin. Und das seit acht Jahren. Noch länger kennt sie eigentlich nur ihr Musik- oder der Skiverein. Als sie damals ihre Lehre zur Bürokauffrau bei uns begonnen hat, dauerte es nicht lange, bis ihr klar war, dass ihr Karrierepfad nicht nur hier beginnt, sondern auch weiterführt. Und so kam die Ausbildung zur Buchhalterin hinzu. Falls im Büro laut gelacht wird, kann man sich sicher sein, dass Larissa irgendwie daran beteiligt ist. Entweder lacht sie lauthals mit oder hatte wieder einmal eine schlagfertige Antwort parat.